1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Neues Halbjahr – neuer Themenschwerpunkt. Im dritten Jahr nun widmet sich die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) jeweils ein halbes Jahr lang einem spezifischen Thema. Neben den zahlreichen anderen parallel behandelten Bereichen unserer vielfältigen Bildungsarbeit wird dabei ein Thema besonders intensiv behandelt, betrachtet und diskutiert. In den Vorjahren stellten die Themengebiete Konsum, 1968, Frauen, Migration, Griechenland und Klimawandel Schwerpunkte dar. Im ersten Halbjahr 2021 nun bieten wir Ihnen ein breites Portfolio an Angeboten zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ an.
Im Jahr 321 ist erstmals jüdisches Leben in Deutschland urkundlich dokumentiert, jüdische Gemeinden sind seit der Spätantike wichtiger Bestandteil der europäischen Kultur. Und auch Rheinland-Pfalz kann auf eine reiche jüdische Geschichte zurückblicken, die Bewerbung der SCHUM-Städte Speyer, Worms und Mainz als UNESCO-Weltkulturerbe ist ein markantes Beispiel dafür. Doch es geht nicht nur um Geschichte, es geht auch darum, dass den Bürgerinnen und Bürgern die Gegenwart jüdischen Lebens nahegebracht und damit sichtbar und erlebbar wird. Wir wollen damit im Jubiläumsjahr als LpB dazu beitragen, dass die Bedeutung jüdischer Kultur und Geschichte für Deutschland wachgehalten wird und damit auch die Erinnerung und das Gedenken an die in der NS-Zeit vertriebenen und ermordeten einfachen Menschen von nebenan, in den vielen kleinen Landgemeinden und Städten, die Nachbarn, Berufs- und Vereinskollegen oder Schulfreunde. Vielleicht gelingt es mit unserem Angebot auch die eine oder andere kulturelle, politische oder interreligiöse Debatte innerhalb der Gesellschaft anzustoßen und ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!
 

Veranstaltungsüberblick

Juni

WIRD VERSCHOBEN !!
Dienstag, 1.6.21, 19:00 Uhr, 55116 Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP, Am Kronberger Hof 6, Gerty-Spies-Saal (1. OG)
Von Mainz am Rhein nach Jerusalem – frühe Zionisten aus Mainz

Vortrag von Alfred Wittstock
Mit der Entstehung der Idee einer Rückkehr ins biblische Land vereinten sich im „Zionismus“ in der
politisch virulenten Zeit des 19. Jahrhunderts bei genauerer Betrachtung viele Strömungen. Auch die
jüdische Gemeinschaft in Mainz diskutierte, wenn auch die „Zionisten“, also diejenigen, die für eine
Rückkehr nach Palästina plädierten in der Minderheit waren; doch sie hinterließen Zeugnisse, die erhalten
blieben und Licht werfen auf die Vielfalt jüdischen Lebens hier.
Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft, Arbeitsgemeinschaft Mainz
Kooperationspartner: Landeszentrale für politische Bildung RLP

Online-Vortrag von Alex Elsohn
Dienstag, 8.6.21, 18:30 Uhr

Aktuelles zum Nahostkonflikt
Der Nahostkonflikt ist Dauerthema der Weltpolitik, aktuell steht er im Fokus der Aufmerksamkeit. Richtig durchdringen kann das kaum jemand. Kann es eine Lösung geben? Was bedeutet das für Menschen jüdischen Glaubens, die hier leben? Mit Alex G. Elsohn versuchen wir, Antworten zu finden.
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung RLP

Mittwoch, 10.6.21, 11:00 Uhr, 54290 Trier, Der alte jüdische Friedhof, Weidegasse

Der alte jüdische Friedhof in Trier
Besichtigung mit Peter Szmere
Besuch des im 17. Jahrhundert angelegten jüdischen Friedhofes, der bis 1922 belegt wurde. Zu den bedeutendsten Grabstätten zählen heute die der Vorfahren von Karl Marx.
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung RLP

Online-Vortrag
Sonntag, 13.6.21, 11:00
Sommer 1934 oder wie der Führer mir meine erste Liebe ausspannte

Jakob Felsenthal, ein jüdischer Maler aus England, fährt nach sechzig Jahren in seine alte Pfälzer Heimat. Er verdankt sein Leben nur einem Kindertransport, der ihn vor dem nationalsozialistischen Terror rettete. Mit zwiespältigen Gefühlen kehrt er in das Dorf unbeschwerter Ferienzeiten bei seinen Großeltern zurück. Aber die Welt von einst ist versunken, nichts ist mehr so, wie es war. Bei seinen Streifzügen erinnert er sich an seine erste große Liebe Christine, die Nichte des evangelischen Dorfpfarrers. Die Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze brachten einst die jungen Liebenden in große Gefahr. Mit großer Wärme und Intensität setzt Andreas Berg in seinem Roman „Sommer 1934 oder wie der Führer mir meine erste Liebe ausspannte“ dem Landjudentum ein Denkmal. Er erzählt vom Untergang einer lebendigen Kultur, von einem Verlust der geliebten Heimat.
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung RLP
Die Veranstaltungsorte für 25.4.21 und 13.6.21 bitte zeitnah unserer Homepage entnehmen.

WIRD VERSCHOBEN !!
Mittwoch, 16.06.21, 19:00 Uhr
67059 Ludwigshafen, Stadtmuseum, Rathausplatz 20
Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich

Der 1894 geborene Regisseur Renato Mordo, derbis 1932 in Darmstadt wirkte, war einer der produktivsten und vielseitigsten Theaterkünstler der Weimarer Republik. Den Sohn eines jüdisch-griechischen Vaters und einer jüdischen Wienerin drängten antisemitische Anfeindungen 1932 zunächst ins Prager Exil. 1939 konnte er nach Griechenland ausreisen. In Athen konnte Mordo ein Engagement als Chefregisseur der in Gründung befindlichen Griechischen Staatsoper antreten. Während der deutschen Besetzung ins KZ Chaidari verschleppt, überlebte er nur aufgrund glücklicher Umstände. Nach weiteren Engagements in Ankara und Tel Aviv kehrte Renato Mordo 1952 als Oberspielleiter der Mainzer Oper nach Deutschland zurück. Der Kurator der Ausstellung in der Gedenkstätte KZ Osthofen, Torsten Israel, stellt Leben und Wirken des Opernregisseurs vor.
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung RLP
Kooperationspartner: Stadtmuseum Ludwigshafen


WIRD VERSCHOBEN !!
Dokumentarfilm mit anschließendem Autorengespräch
Donnerstag, 17.6.21, 18:30 Uhr, 55116 Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP, Am Kronberger Hof 6, Gerty-Spies-Saal (1. OG)
Spitzel in der Synagoge - Die DDR und die Juden
Ein ZDF-Film von Dietmar Schulz

Die Stasi hatte sie ständig unter Kontrolle. In ihren Synagogen saßen Spitzel unter den Betenden, in ihren Gemeinden arbeiteten sogenannte Informelle Mitarbeiter der Staatssicherheit. Die Juden in der DDR waren der SED besonders suspekt, weil sie u.a. Sympathie für Israel äußerten und vielfach Kontakte ins Ausland hatten. Die Dokumentation von Dietmar Schulz zeigt anhand von Stasi-Akten und anderen zuvor nicht bekannten Unterlagen sowie zahlreichen Interviews, wie die SED die Überlebenden des Holocaust kontrollierte und drangsalierte.
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung RLP
Kooperationspartner: Deutsch-Israelische Gesellschaft, Arbeitsgemeinschaft

WIRD VERSCHOBEN !!
Donnerstag, 22.6.21, 19:00 Uhr, 67574 Osthofen, Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38
Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich
Vortrag von Torsten Israel

Der Kurator der Ausstellung in der Gedenkstätte KZ Osthofen, Torsten Israel, stellt in seinem Vortrag Stationen des Lebens von Renato Mordo vor. Er gibt Einblicke in das Schaffen dieses außergewöhnlich
produktiven, vielseitigen und kreativen Theater- und Opernregisseurs und spricht über die theater- und
kulturgeschichtliche Bedeutung und die Vielfalt des Nachlasses des Künstlers. Im Exil in Athen konnte
Mordo ein Engagement als Chefregisseur der 1940 in Gründung befindlichen Griechischen Staatsoper
antreten. Er nahm damit im kulturellen Leben der griechischen Hauptstadt sogleich eine prominente
Position ein. Während der deutschen Besetzung Griechenlands ins KZ Chaidari verschleppt, überlebte
er nur aufgrund glücklicher Umstände. Nach weiteren Engagements in Ankara und Tel Aviv kehrte Renato Mordo 1952 als Oberspielleiter der Mainzer Oper nach Deutschland zurück.
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung RLP, Förderverein Projekt Osthofen e.V.

Online-Vortrag
Mittwoch, 23.6.21, 19:00 Uhr 
„Ein Erlebnis von äußerster Zerbrechlichkeit“
Jüdische Remigration nach Deutschland in den Nachkriegsjahren
Vortrag von Prof. Dr. Marita Krauss

Eine Rückkehr nach dem Ende der NS-Herrschaft erlebten Emigrant/innen jüdischer Herkunft oder
Konfession meist mit höchst zwiespältigen Gefühlen: Glück über den Wiedergewinn des Landes der Kindheit und der eigenen Sprache, Angst und Abscheu vor der Begegnung mit den Verfolgern, mit altem
und neuem Antisemitismus. Einige kamen mit den westalliierten Armeen, andere kehrten als Politiker/
innen, Theaterschaffende oder Schriftsteller/innen im Laufe der 1950er Jahre zurück. Für die meisten war der Entschluss zur Rückkehr und der Wiederbeginn in Deutschland nicht einfach, er war der Beginn eines neuen Abschnitts lebenslanger Migration. Der Vortrag bietet eine passende thematische Vertiefung zur Ausstellung „Renato Mordo“, die zeitgleich in Mainz gezeigt wird.
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung RLP
Eine Anmeldung ist unter anmeldung@remove-this.politische-bildung-rlp.de bis zum 23. Juni 2021 um 14.00 Uhr nötig.
Der Link zur Teilnahme wird Ihnen dann zugemailt.
Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Juli

Exkursion
Donnerstag, 4.7.21, 8:00 Uhr, Treffpunkt bei VHS erfragen (Inge Asche Tel.: 0261 – 129 3740)
Die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz

Die Tagesexkursion führt zu den wichtigsten jüdischen Einrichtungen in den SchUM-Städten entlang des Rheins: Speyer, Worms und Mainz. Mit Führungen und Gesprächen mit Vertretern vor Ort. Für die Busfahrt ist ein Betrag von 15,- € zu entrichten.
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung RLP, Freundschaftskreis Koblenz – Petah Tikva

Sonntag, 11.7.21, 11:00 Uhr, 67574 Osthofen, Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38
Szenische Lesung aus dem Stück „Chaidari“ von Renato Mordo
Lesung zur Ausstellung „Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich“

Henning Kohne vom Pfalztheater Kaiserslautern liest aus dem zweifellos wichtigsten (Selbst)Zeugnis
Renato Mordos, aus seinem Stück über das Konzentrationslager Chaidari. Renato Mordo wurde 1944
wegen seiner jüdischen Abstammung in das KZ in Athen gebracht, um ihn in ein Vernichtungslager in
Osteuropa weiter zu deportieren, was aber nicht mehr möglich war. Das Theaterstück „Chaidari“ von
Renato Mordo gibt tiefe Einblicke in die deutsche Besatzung Griechenlands 1941-1944. Das bislang
unveröffentlichte Werk, das die Grausamkeit des nationalsozialistischen Unterdrückungsapparates,
aber auch die Unbeugsamkeit der Gefangenen in singulärer Weise verdeutlicht, geht auf seinen persönlichen Leidensweg als Häftling zurück. Schriftliche Voranmeldung und Zusage durch die Gedenkstätte sind zur Teilnahme erforderlich.
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung RLP, Förderverein Projekt Osthofen e.V.

Donnerstag, 29.7.21, 18:00 Uhr, Landesbibliothekszentrum, Bahnhofplatz 14, 56068 Koblenz

Die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Ehrenbreitstein im Spiegel ihres jüngst erschlossenen Memorbuchs
Vortrag und Diskussion mit Dr. Ulrich Offerhaus
Memorbücher sind eine seit dem 13. Jahrhundert bestehende Tradition des Totengedenkens. Eine weitere wichtige Funktion der Memorbücher war die Geschichte der Gemeinde für die Nachkommen zu erhalten und so finden sich in ihnen nicht nur die Namen der Verstorbenen, sondern auch besondere Ereignisse. Anhand des Memorbuches für die jüdische Gemeinde in der Residenzstadt Ehrenbreitstein lässt sich die Geschichte für einen Zeitraum von 1600 bis 1850 nachvollziehen.
Veranstalter: Landesbibliothekszentrum Koblenz
Kooperationspartner: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

September

Ein historischer Spaziergang
Freitag, 12.9.21, 14:00 Uhr, 76831 Billigheim-Ingenheim, Hauptstraße 17, ehemaliger Synagogenstandort.  Treffpunkt: An der Synagogengedenktafel
Spurensuche – die jüdische Geschichte Ingenheims
Mit den Referenten Ralf Piepenbrink und Bernhard Kukatzki

Das südpfälzische Ingenheim war im 19.Jahrhundert das Dorf mit dem höchsten jüdischen Bevölkerungsanteil im heutigen Rheinland-Pfalz. Die Synagoge im neo-orientalischen Stil war Vorbild für viele andere Synagogenbauten weltweit. Für ein paar Jahre hatte das Dorf sogar einen jüdischen Bürgermeister. Die Führung gibt einen Einblick in das Leben der Dorfjuden, die um 1850 ein Drittel der Ortsbevölkerung stellten.

Ausstellung
Donnerstag 23.9.21, 18:00 Uhr bis Freitag 29.10.21, 18:00 Uhr, Landtag Rheinland-Pfalz

Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich
Ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme

Die Ausstellung zeigt Stationen im Leben des Theater- und Opernregisseurs Renato Mordo, der Ende 1932 Deutschland verließ. Erste Station war Prag, 1939 floh er nach Griechenland. Dort war er Mitbegründer der Griechischen Nationaloper in Athen. Er überlebte das KZ Chaidari und verfasste dazu ein Theaterstück. Bevor er 1952 bis 1955 Leiter der Mainzer Oper war, arbeitete er nach dem Krieg
an Theatern in Ankara und Tel Aviv. Die Ausstellung zeigt die katastrophalen Auswirkungen der deutschen Besatzung Griechenlands. Schirmherr der Ausstellung ist der Präsident des Landtags Rheinland- Pfalz, Hendrik Hering.
Veranstalter: Landtag Rheinland-Pfalz, Landeszentrale für politische Bildung RLP
 

 

Veranstaltungen in Planung

Dokumentarfilm und anschließendes Filmgespräch mit Zara Rudow 2021
Termin und Ort der Veranstaltung werden rechtzeitig bekannt gegeben
Über Geschichte stolpern. Steine der Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit in Mainz

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Fach Kulturanthropologie an der Universität Mainz hat sich die Studentin Zara Rudow mit dem Stolperstein-Projekt von Gunter Demnig auseinandergesetzt. Dazu hat sie sich auf Spurensuche in der Stadt Mainz begeben und die Stolpersteinverlegung für die Familie Epstein in der Bahnhofstraße in den Blick genommen. Die Ergebnisse ihrer Nachforschungen hat sie in einem 15-minütigen Film zusammengefasst, in dem sie Hintergrundinformationen und aktuelle Meinungen zu dem bemerkenswerten „Kunstprojekt“ präsentiert. Die Aufnahmen entstanden 2018 und werden erstmals im Rahmen der Veranstaltung öffentlich gezeigt. Der Film erscheint 2020/21 als DVD in der Reihe „Dokumentarfilme aus der Mainzer Kulturanthropologie/Volkskunde 3“. Anschließend an die Vorführung wird die Filmautorin mit Projektbeteiligten über ihre Arbeit diskutieren und steht dem Publikum für Fragen zur Verfügung.
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung RLP
Kooperationspartner: Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz e.V.

Lesung und Gespräch voraussichtlich Februar / März 2021, 55116 Mainz, Kakadu Bar des Staatstheaters Mainz
„Justin Steinfeld: Ein Mann liest Zeitung“

Mit dem Autor und Herausgeber Justin Steinfeld Der autobiografisch geprägte Roman von Justin
Steinfeld „Ein Mann liest Zeitung“ erzählt die Geschichte des jüdischen Kaufmanns Leonhard Glanz
aus Hamburg. Im Exil in der Tschechoslowakei zur Untätigkeit verdammt, verbringt er die Zeit in Prager
Kaffeehäusern mit Zeitunglesen. Er verfolgt das politische Geschehen in der Presse, und doch kann er
sein eigenes Schicksal nicht begreifen. Erinnerungen an ein verlorenes Leben, Beobachtungen auf der
Straße und Gedanken über das Gelesene, die oft in die Vergangenheit weisen, verbinden sich zu einem
dichten Panorama der dreißiger Jahre.
Veranstalter: Staatstheater Mainz
Kooperationspartner: Landeszentrale für politische Bildung RLP

 

Donnerstag, 26.08.21, 18:00 Uhr, 56068 Koblenz, Landesbibliothekszentrum, Bahnhofplatz 14
Die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Koblenz im Spiegel ihres Memorbuchs
Vortrag und Diskussion mit Dr. Ulrich Offerhaus

Nachdem im Vormonat Dr. Offerhaus das Memorbuch für die Residenzstadt Ehrenbreitstein vorgestellt hat, folgt das Memorbuch für die jüdische Gemeinde in Koblenz, welches ebenfalls die Geschichte der Gemeinde für einen Zeitraum von 1600 bis 1850 nachvollziehen lässt.
Veranstalter: Landesbibliothekszentrum Koblenz
Kooperationspartner: Landeszentrale für politische Bildung RLP