Kulturelle Vielfalt

Mit dem Themengebiet ‚Kulturelle Vielfalt‘ nimmt die Landeszentrale Politische Bildung die Förderung von Begegnung, Offenheit und Toleranz in den Fokus. Sie sind Grundlage für gelebte Demokratie und ein friedliches Miteinander unterschiedlicher Lebensentwürfe.

Mit diesem Schwerpunkt soll der häufig problemorientierten Thematisierung kultureller Unterschiede eine positive Sichtweise entgegengesetzt werden, die sich an den Potentialen orientiert, die Vielfältigkeit in sich birgt. Dabei bewegen sich die Begriffe ‚Unterschiede‘ und Vielfalt‘ nicht zwangsläufig an ethnisch oder sozial von außen als homogen rezipierten Gruppen. Denn auch innerhalb dieser als Kulturen zusammengefassten Gruppen gibt es natürlich differierende Lebensentwürfe, die selten bedacht werden.

Wir möchten den Blick auf die Gemeinsamkeiten richten, die Grundlage für Vielfalt sind und die eine freie Entfaltung der Einzelnen sowie demokratisches Handeln überhaupt möglich machen: die Umsetzung der Menschenrechte und gemeinsame Werte wie Gleichheit, Toleranz, Menschlichkeit, Offenheit, Solidarität und Respekt.

Diese Werte erfolgreich zu leben, erfordert neben den gesellschaftlich-staatlichen Strukturen und deren Handeln auch das zivilgesellschaftliche Engagement. Unseren Auftrag als Institution der politischen Bildung, verstehen wir als Schnittstelle der beiden Bereiche, um so Einzelne, Gruppen oder Gemeinden zu befähigen, ein gemeinsames, vielfältiges Miteinander aktiv zu gestalten.

Auf der folgenden Seite finden Sie einige Links, Kontakte und und Empfehlungen unsererseits zum Thema: 

 

Ansprechpartnerin

Anne Waninger

E-Mail: anne.waninger@remove-this.politische-bildung-rlp.de

06131 - 16 29 75

Aktuell

Politische Partizipation und Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz - eine Untersuchung von kommunalpolitisch Handelnden

Für eine lebendige und funktionale Demokratie ist die politische Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger grundlegend. Gerade in Zeiten von wachsendem Rassismus, erstarkendem Rechtspopulismus und der damit einhergehenden Spaltung der Gesellschaft ergeben sich Herausforderungen für die Integration aller Bevölkerungsteile in ein demokratisches Wertesystem. Eine Gruppe mit relativ geringer politischer Partizipation und Repräsentanz stellen Migrantinnen und Migranten dar, die im Zentrum der Studie der Sozialwissenschaftler L. Caballero und S. Diehl stehen. Sie befragten kommunalpolitisch aktive Menschen mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz, um Bedingungen für eine weitergehende politische Beteiligung zu ermitteln.

Die Studie liegt nun gedruckt vor und kann kostenlos unter der Bestellnummer 42-465-20 bei der Landeszentrale für politische Bildung bestellt werden: https://www.politische-bildung.rlp.de/publikationen

Die digitale PDF-Version zum herunterladen finden Sie hier: